„You are the gin to my tonic!“

You are the gin to my tonic
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Gin Poesie Nr. 01

„You are the gin to my tonic!“

Kann eine Liebeserklärung schöner sein als diese? Die Antwort ist kurz: Nein! Doch frage ich mich… Warum lieben wir eigentlich Gin? Warum wird das Wachholdergetränk mit beträchtlichen Umdrehungen so sehr gefeiert?

Die Antwort beginnt in der Geschichte des Gin in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Der Gin oder vielmehr Genever wurde viele Jahrtausende lang als medizinisches Heilmittel getrunken. Erfunden wurde er jedoch weder von einem Engländer oder Franzosen sondern wahrlich von einem deutschen Arzt. Dieser deutsche Arzt Franz de le Boë war damals in den Niederlanden auf der Suche nach einer Arznei gegen Magen- und Nierenerkrankungen. Nachdem viele Patienten begeistert waren, ist der Genever auch über die Landesgrenzen bekannt geworden. Im holländisch-spanischen Krieg (1568 bis 1648) schwappte der Zaubertrank im wahrsten Sinne des Wortes nach England über.

Ihr könnt euch vorstellen dass bald viele Menschen sich wegen Schmerzen oder Krankheit in die Trunkenheit verloren. Ein Gesetz, der „Gin Act“, verbot den Verkauf von kleinen Mengen und das Destillieren ohne Lizenz. Die Folge: Nur noch die Oberschicht kam an das Wachholdergetränk ran. Mit steigenden Preisen ist später auch die Qualität des Gin gestiegen. Bis heute gilt er als traditionell und gleichzeitig zeitlos.

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„Gin Lane“ Gravur von William Hogarth

Anspielungen auf die britische Vergangenheit zieren heute noch die Etiketten bekannter Gin-Marken. Vom Leibgardisten „Beefeater“ bis zum Porträt Queen Victorias, das heute noch die Flaschen von „Bombay Sapphire“ schmückt. Später outete sich auch Queen Mum (1900–2002) als Liebhaberin des Gin Tonic.

Wie kommt das Tonic Water zum Gin?

Die Frage ist hier tatsächlich wie kommt der Gin zum Tonic Water. Denn diese beiden gehörten, für uns vollkommen unvorstellbar, nicht von Anfang an zusammen. Während der Kolonialzeit erfand der englische Apotheker und Chemiker Thomas Henry auf der Suche nach einem Schutz gegen Malaria das Tonic Water. Vielmehr war es damals Wasser mit Chinin. In dieser Zeit eine nicht gerade deliziöse Mischung. Da waren die Kolonialherren froh etwas Gin in das Chinin haltige Wasser geben zu können. „Lets put some Gin in it“ sagten die Männer und erfanden damals den „Gin and Tonic“.

Prost!

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